.....geht das? Ja - mit der Unterstützung ganz vieler. Von kooperativen Genehmigungsbehörden, helfender Polizei, THW bis hin zu den wichtigen Sponsoren und Freunden, die vor und während der Veranstaltung unterstützen. Vor allem hängt es aber von der Disziplin der Teilnehmer während der zwei Tage ab, was in den vergangenen Jahren sehr schön funktioniert hat. Die Wuppertaler Endurotour ging 2010 schon in die 7. Runde. Es bleibt beim Grundsatz der Nonprofit-Veranstaltung (siehe: „Der gute Zweck“). Es bleibt auch dabei, dass sich das WuppEnduro besonders an Anfänger wendet. Alle Hindernisse sind umfahrbar. Im September 2010 wurden fast 200 Enduros von 6 versierten Tourguides in die Sektionen geführt. Jede der 6 Gruppen sah in den zwei Tagen vier Sektionen. Wer früh bei der Anmeldung war, hatte die Chance der Wahl seiner Wunsch - /Lieblingsgelände.
- Reise-/Straßenenduros haben bei der Anmeldung absoluten Vorrang vor Sportenduros!
- Es wird keine reinen Sportendurogruppen mehr geben.
- Keine Vorbuchungen von Startnummern/Teams!!! Man trägt sich bei Ankunft in die Liste ein. Wer früh kommt hat also alle Möglichkeiten.
- Keine Pokalwertung mehr in den Sektionen. Das wird bei der Fahrerbesprechung erläutert.

Ein Wort in eigener Sache: Bei der letzten Tour 2010 hatten wir ganz entgegen des üblichen sonnigen Wetters einmal etwas Regen - die Gelände waren durch lange voran gegangene Regenfälle sehr durchweicht und deswegen für den einen oder anderen eher schwierig zu fahren. Es macht natürlich Sinn bei solchen Verhältnissen frische grobstollige Reifen auf den Enduros zu haben - es kann niemand erwarten das man mit quasi Strassenreifen auf einem schlammigen Untergrund fahren kann.

Wir möchten nicht das sich irgendein Teilnehmer verletzt oder zurückgesetzt fühlt weil es einmal in einem Geländeabschnitt nicht so klappt wie man sich das vorgestellt hat. Bei Unstimmigkeiten oder Problemen sprecht bitte euren Guide oder seinen letzten Mann an damit nicht nach der Tour Problembewältigung betrieben werden muss! Wir sind für euch da und sich nicht zu trauen oder etwas nicht zu können ist nicht peinlich sondern für eine Anfänger Veranstaltung vollkommen normal. Es finden sich sicher auch einfache Strecken die dann gefahren werden können - Bitte lasst euch helfen von den Guides und deren Helfern, es bringt keinem etwas seinen Kummer in sich herein zu fressen. Es ist natürlich hilfreich wenn man schon einmal auf losem Untergrund unterwegs war aber es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und dafür ist die Tour ja auch gedacht: Um sein eigenes Fahrkönnen zu verbessern.
Kleine Checkliste für Fahrer/in, Motorrad und Verhalten -
- Die Guides haben uneingeschränktes Weisungsrecht
- Die Standard Sicherheitskleidung sollte selbstverständlich sein
- Reifenprofil gut und im Falle von Regenwetter grobstollig
- Bei Regen und Schlamm könnte das Motorrad und auch der/die Fahrer/in sehr dreckig werden! (Nicht lachen! Das war in 2010 nicht jedem klar!) Enduro fahren bedeutet nun mal Dreck!
- Regenkleidung hält den schlimmsten Dreck ab
- Rücksichtsnahme gegenseitig und vorausschauendes Fahren sind obligatorisch
- Überflüssige Sturzteile die zu Bruch gehen könnten evtl. vorher entfernen ( ggfs. noch in den Geländen - z.B. Spiegel)
- Das Motorrad sollte technisch fit sein
- Bei Stürzen können die Lenkeramaturen/Hebel Schaden nehmen ist evtl. Ersatz vorhanden?
- Kleines Werkzeugpaket für kleinere Reparaturen
- Probleme mit anderen Teilnehmern bitte direkt oder mit dem Guide klären
- Unnötiger Krach und die Belästigung Dritter - Bitte nicht!
- Bleibt auf den Strecken die die Guides euch zeigen und zerstört nichts mutwillig - wir wollen evtl. nochmal wiederkommen!
- Seid nett zueinander und helft euch gegenseitig wenn ihr könnt!

Vortrag: Abends am Freitag gibt es bei Einbruch der Dunkelheit wieder einen Reisevortrag in einem Hörsaal für 300 Zuschauer - zu Fuß 2 min. vom Fahrerlager entfernt: Rainer Gruenter Strasse, Gebäude FZH1, Campus Freudenberg. Geniale Vorträge haben den Maßstab in den vergangenen zwei Jahren hochgeschraubt - zu sehen in der Rubrik "vielen Dank an". Lasst Euch also in diesem Jahr von den Wüstenkühen überraschen. Sie werden nach dem Vortrag noch mit uns am Lagerfeuer sitzen um Euch bei einem Kaltgetränk mit dem Reisevirus zu infizieren und von Afrika zu schwärmen. . . .



